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Landtagstheater geht weiter
"Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht."
Dieses einfache Sprichwort haben Herr Woidke und die ihm hinterher laufenden bzw. zu Munde redenden Personen vergessen. Also steuern sie das Land Brandenburg sehenden Auges weiter in den Zustand der Nichtregierbarkeit.
Die Herren Crumbach und Tabbert sowie ihre Kollegin Gruhn und Herr von Ossowski - alle persönlich als Führungskader für das BSW von Sahra Wagenknecht ausgewählt - sind nun dorthin gegangen, wo sie zuvor schon waren (aber ohne Ämter zu erhalten) bzw. hin wollten oder noch hinwollen. Sie sehen gute Gründe für ihr Handeln. Aber das Wichtigste bleibt dabei auf der Strecke: Der Verrat an der Wählerschaft und an dem von ihr mit der Wahl zum Ausdruck gebrachten Wunsch nach Veränderungen im Land.
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„Die Menschen mitnehmen.“ Wann?
Manja Schüle ist die unbeliebteste Politikerin unter den als mögliche Nachfolger von Dietmar Woidke im Amt des Ministerpräsidenten angesehenen Personen. Eine von MOZ, MAZ und Lausitzer Rundschau in Auftrag gegebene Umfrage brachte diese und weitere Unannehmlichkeiten für die SPD ans Licht der Öffentlichkeit. Das ist nicht überraschend. Vor vielen Jahren bereits wurde auf die Probleme aufmerksam gemacht, die mit ihr und ihrer Rolle als Kulturministerin Brandenburgs in Verbindung stehen. In erster Linie gehört dazu das Desinteresse der Ministerin an der Geschichte Brandenburgs und vor allem gegenüber denjenigen, die sich in ehrenamtlicher Tätigkeit seit Jahrzehnten dafür engagieren.

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Die Zeit ist reif. Für einen neuen Aufbruch
Es gab eine Zeit, da waren wir unschlüssig, was zu tun sei - wie heute. Wir waren unschlüssig, wie das Notwendige getan werden könnte und müsste. Einige Mutige kamen zusammen, agierten ohne den Schutz westlicher Schutzmächte, wie die SDP (geschützt durch und kontrolliert von der SPD) oder das Bündnis 90 (geschützt und kontrolliert von der Partei Die Grünen). Sie wollten Veränderung, in ihrem Land und auf einer neuen gesellschaftlichen Grundlage.
Die Mutigen unterlagen. Die "Wendehälse" und Opportunisten jeglicher Couleur triumphierten. Unter dem Schirm der bundesrepublikanischen Schutzmacht bekämpften sie alles, was ihnen im Weg stand, sowie alle, die nicht bereit waren, ihrem Beispiel zu folgen. Sie nannten das Demokratie. Und bereiteten mit ihrem Handeln all jenen den Boden, die wirkliche Demokratie ablehnen und das Vorbild für die Gesellschaft in einer wie immer gearteten Form der Diktatur sehen.
"Aufbruch 89" nannte sich das Manifest und der Aufruf für die Veränderung der Gesellschaft der DDR im Herbst 1989.